Praxis für Lebensenergie

 

Übungen für den Alltag

Wie oft sind wir ausschließlich mit unserer Aufmerksamkeit nach außen gerichtet und keinen Moment in Verbindung mit uns selbst? Wie oft geben wir unsere Energie in die Welt und übersehen uns selbst?

Ich möchte Ihnen Übungen für den Alltag vorstellen, die Sie leicht einbauen können und Wachstum für die eigene Bewusstheit bedeutet.

Regelmäßig wird eine neue Übung vorgestellt.

Gönnen Sie sich diese Zeit!

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 Bewusstheit schärfen

Wenn wir von uns sprechen, entsteht eine Darstellung von uns.

"Ich bin......." und es folgt eine Beschreibung, die ein Bild zeichnet.

Wir mögen diese Beschreibungen, denn sie geben uns (und auch dem anderen) das Gefühl von Stabilität, Halt und Sicherheit. Wir "wissen", wer wir sind und das beruhigt uns.

Tatsächlich, ist dieses "ich bin.." eine Momentaufnahme und einem ständigen Wandel unterworfen.



Mithilfe der Grafik können wir erkennen, dass Verhalten und Bedürfnisse immer auf Achsen gelagert sind. Jede Achse besitzt zwei Pole und letztlich wandern wir auf jeder dieser Achsen ständig auf und ab.

So gibt es zum Beispiel Zeiten, in denen wir gesehen werden wollen und auch alles dafür tun (in Kontakt gehen, ansprechen, anschreiben, laut reden, etc) und es gibt Zeiten, in denen wir unsichtbar sein möchten. Dann folgt Rückzug, Stille und Aktionen, die uns dieses ermöglichen.

Wo wir uns auf der Achse befinden, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel der Tageszeit oder der körperlichen Verfassung. Habe ich zur Zeit Belastungen? Wie habe ich meinen letzten Kontakt empfunden?, usw.

Deutlich wird mit dieser Grafik, dass wir in ständiger innerer Bewegung sind und ein "ich bin...." nur eine Momentaufnahme ist.

Ebenso wird deutlich, dass wir jegliche Ausprägung eines Verhaltens in uns tragen und es lediglich auf den Standort in uns ankommt- wer wir gerade "sind".

Erkennen wir diese Achsen, können wir uns genauer betrachten.

Bewusstheit schärfen, indem ich auf mich schaue und hinspüre.

Und ich kann mich fragen:

Wo befinde ich mich jetzt gerade zwischen zwei Polen? Bemerke ich die Beweglichkeit in meinem Inneren? Wo stehe ich am Morgen mit meiner Entspannung oder Anspannung und wo am Abend? Nehme ich wahr, wie oft dieses "ich bin......" wechselt?

Achsen und Pole sind immer wertfrei - empfinden wir das auch so?

Gibt es Standorte auf diesen Achsen, die ich besonders positiv finde? Was ist für mich erstrebenswert? Was wäre ein "gutes Bild von mir"? Und was wäre eine Beschreibung, die mir wenig gefällt?


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Haben Sie Anregungen, Fragen oder möchten Sie mir Ihre Erfahrungen mitteilen? Schreiben Sie mir!